Für wen Impfungen sonst noch besonders wichtig sind

Der Rat, einen Blick in den Impfpass zu werfen und den Impfstatus zu überprüfen, richtet sich nicht nur an erkrankte und geschwächte Menschen, sondern gilt ausnahmslos für alle. Manche Impfungen bedürfen der Auffrischung. Erwachsenen, die in ihrer Kindheit nicht geimpft wurden, wird zu Nachholimpfungen geraten (siehe Impfkalender Seite 22/23). Ist der Basisimpfschutz gewährleistet, werden darüber hinaus in einigen Lebenssituationen sowie ab einem bestimmten Alter zusätzliche Indikationsimpfungen empfohlen.

Alte und geschwächte Personen sowie Menschen in Pflegeheimen sind durch Pneumokokken-Infektionen stark gefährdet. Ihnen wird deshalb ausdrücklich eine Pneumokokkenimpfung empfohlen.

Gegen Keuchhusten besteht kein Nestschutz. In den ersten Lebensmonaten ist jedoch das Risiko, dass die Erkrankung zu schweren Komplikationen führt, besonders hoch. Deshalb sollten möglichst alle, die engen Kontakt zum Säugling haben, geimpft sein.

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, muss den Impfarzt vor der Impfung unbedingt darüber informieren. Der Arzt wird im Einzelfall abwägen, welche Impfungen zu welchem Zeitpunkt angezeigt sind.

Neben vielen anderen gesundheitlichen Schäden erhöht Rauchen, aber auch Passivrauchen die Infektanfälligkeit.

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