Vor der Impfung wird der Arzt den allgemeinen Gesundheitszustand überprüfen. Akute behandlungsbedürftige Erkrankungen sprechen gegen eine Impfung, sie gelten als Kontraindikation.

Impfempfehlungen für chronisch Kranke und immungeschwächte Menschen

Menschen mit angegriffenem Gesundheitszustand oder chronischen Erkrankungen gehen häufig recht zaghaft mit dem Impfschutz um. Viele von ihnen fürchten, dass eine Impfung den geschwächten Organismus überanstrengen könnte. Dabei sollten gerade sie sich sehr genau mit dem Thema Impfen auseinandersetzen und die Impfempfehlungen ernst nehmen. Denn sie gehören zu einer Risikogruppe, für die eine Infektion und der Ausbruch einer Krankheit eine erhebliche Belastung darstellen kann und womöglich mit schwerwiegenden und dauerhaften Folgen für die Gesundheit verbunden ist.

Für alle, die durch eine etwaige Infektion besonders gefährdet sind, gibt es deshalb ergänzend zu den Standardimpfungen, die den Basisimpfschutz sicherstellen, spezielle Impfempfehlungen der STIKO. Diese sogenannten Indikationsimpfungen sind abhängig vom Krankheitsbild, dem Gesundheitszustand und der Lebenssituation des Patienten. Von besonderer Bedeutung sind für die meisten dabei die jährliche Grippeschutzimpfung sowie die Pneumokokkenimpfung. Die mögliche Durchführung dieser Impfungen sollte mit dem behandelnden Arzt in aller Ausführlichkeit besprochen werden.

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